„The Diviners I“
Geplapper vorne weg: Christian Handel hatte Recht. Mit allem was er zu der Reihe gesagt hat. Sie ist einfach „goldig“ und einen Blick von euch Wert!
Allgemeines zum Buch
Titel: The Diviners – Aller Anfang ist Böse
Autor: Libba Bray
Verlag: dtv
Erscheinungstermin: 15. August 2024
Alter: 14 Jahren
Seiten: 656
Klappentext: New York, 1926: Die 17-jährige Evie O’Neill genießt das wilde Partyleben der aufregenden Metropole, bis eine Reihe von Ritualmorden die Stadt erschüttert. Die Polizei tappt im Dunkeln – der Mörder scheint übernatürliche Kräfte zu haben. Doch die hat auch Evie. Sie kann Gegenständen die Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Gemeinsam mit ihrem Onkel, dem Direktor des Museums für Aberglauben und Okkultes, kommt sie dem Täter auf die Spur. Zusammen mit dem Gelegenheitsdieb Sam und dem Assistenten ihres Onkels, Jericho, versucht sie den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen und den nächsten Mord zu verhindern. Wobei sowohl der charmante Sam als auch der ernsthafte Jericho ihr Herz immer häufiger klopfen lassen …
Rezension (deutsch)
„The Diviners – Aller Anfang ist Böse“, von Libba Bray, ist der erste Band zur „Diviners“-Reihe.
Libba Bray schreibt frech, flüssig und bringt absolut atmosphärisch sowie gewieft den Stil der 1920er herüber. Der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte selbst ist New York 1926 mit allen seinen Facetten. Und diese reichen von schillernden Nachtclubs, zu illegalen Geschäften, moderner Technologie, sozialistischer Politik und dem bekannten, vertrauten Aberglauben und Okkultismus. Ich liebte es einfach, wie Bray das mit der Geschichte und unzähligen Charakteren einwob. Die Charaktere selbst waren interessant, unterlegt mit starker Tiefe und charmant exzentrisch, wie ich schon lange nicht mehr erlebt habe. Was mir besonders und am liebsten im Kopf geblieben ist, ist, dass die Originalbuchreihe ungefähr in den 2010 erschien und schon damals diskriminierende, rassistische Themen sowie indigene Protagonisten in den Vordergrund stellte und beschrieb. Für die damalige Zeit und auch jetzt, rückblickend darauf, war das Buch weit seiner Zeit voraus und ein kleines Goldstück was auch die tatsächliche, gesellschaftliche Politik anbelangte. Spannend war es auch, wie Bray tatsächlich belegbare Fakten mit einbaute und dadurch immer wieder einen kleine Geschichtsstunde im Buch abhielt. Die eigentliche Geschichte dreht sich tatsächlich viel um Okkultismus und den geheimen Gaben der Diviners und ich fand es spannend zu verfolgen, wie das ganze aufgezogen und aufgelöst wurde.
Einzig der Fantasyaspekt kam mir etwas zu kurz und ich hätte mir gerne gewünscht, dass diese mehr ausgebaut wird. Aber, nach dem Anschein des Endes, werden die nächsten Bände das auf jeden Fall erfüllen.
Fazit. Ein Goldstück an einem Buch. Absolut fesselnd, faszinierend und vielschichtig. Ihr liebt die goldenen Zwanziger und eine gute Story über Okkultismus, dann ist das Buch definitiv was für euch.
Das Buch hat von mir 4,5/5🌹bekommen.
Liebe Grüße El. Rosé🌹
Quelle für Informationen & Link zum Kauf des Buches:


