Ahkale – Tochter der Schatten!
Geplapper vorne weg: Ich bedanke mich für das Rezensionsexemplar und die Zusammenarbeit mit Autorin und Verlag. Wie immer, war es eine Freude wie ein Fest. Viel Spaß beim eigentlichen Inhalt.
Allgemeines zum Buch
„Werbung/Rezensionsexemplar!“
Titel: Ahkale – Tochter der Schatten
Autor: Sophia Wonczikowski
Verlag: Gedankenreich Verlag
Erscheinungstermin: 21. September 2026
Alter: —-
Seiten: 508
Klappentext: Die junge Aristokratentochter Celeste trägt als einzige ihrer Familie keine göttlichen Ahkale in sich. Ein Makel, der sie in den Augen der hohen Gesellschaft zur Ausgestoßenen macht – dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher, als dazuzugehören. Als ihr plötzlich Ardan, der Bruder des mächtigen Großkonsuls, in Aussicht stellt, sie zu einer Ahkalitin zu machen, wittert sie ihre Chance. Doch der Preis ist so hoch wie riskant. Getarnt als seine Verlobte soll sie die Aristokratie ausspionieren und bestehlen – mit dem Ziel, das tyrannische Regime zu stürzen. Obwohl sie nicht weiß, ob sie ihm vertrauen kann, lässt sich Celeste auf den Handel ein. Bei dem gemeinsamen Training schwindet zunehmend die Distanz zwischen ihnen. Mehr, als gut für sie ist. Während sie einen Plan schmieden, um Ardans Bruder zu stürzen, streckt aus den Schatten eine dunkle Bedrohung ihre Krallen nach ihnen aus und enthüllt das Undenkbare … Ein mitreißender Reihenauftakt um Intrigen und Verrat, Sehnsucht und Widerstand – Dark Fantasy & Steampunk-Vibes vom Feinsten!
Rezension (deutsch)
„Ahkale – Tochter der Schatten“, von Sophia Wonczikowski, ist der erste Band zur „Ahkale“-Reihe.
Sophia Wonczikowski führt uns elegant und leichtfüßig in eine Geschichte ein, die zwar einen äußeren Glamour ausstrahlt, diesen aber schon in den ersten Seiten widerlegt. Dadurch bekommt man sehr schnell und auch fortlaufend im Buch das Gefühl, als würde man zwei Sprachen beobachten.
Ebenso zeigt und baut Sophia Wonczikowski eine Welt auf, die erst Mal viele Prägungen und Anlehnungen an unsere diesigen Kulturen aufweist und doch macht sie etwas eigenes, verwachsenes daraus. Ändert Sprache, Kleidung, Ornamente, Orte, Kulturen und Religion so ab, dass es in diese Buchwelt passt und macht das alles, ohne dabei in eine respektlose Haltung abzurutschen.
Celeste ist ein Charakter den ich als sehr stark und deutlich beschrieben fand, den ihre Konflikte, Gefühle und Gedanken zu Themen wie Sozialpolitik, Machtgefälle, Magie und Zorn, fühlten sich real und nachvollziehbar an. Manche Nebencharaktere fand ich präsent und sehr gut herausgearbeitet. Waren verständlich in Gefühlen und ihren Taten. Bei anderen hätte ich mit etwas mehr Tiefe und Auftritte gewünscht. Der Spannungsbogen baute sich langsam und stetig auf und mündete in einem herausfordernden Ende…
Womit mich etwas meine Probleme hatte war die Geschichte selbst. Es gab hier großartige Ideen, über die ich mal behaupte, dass sie originell und auch mal anders gedacht waren. Eingebaut waren in der Kulisse dieser Welt. Dennoch empfand ich einige Twists, die passierten, sehr schnell abgehandelt und ohne allzu große Wirkung auf die Charaktere oder Story selbst. Andere Szenen wiederum, mit den dazugehörigen Konflikten, fühlten sich deplatziert oder etwas zu weit hervorgeholt an. Nicht ganz stimmig auf das was eigentlich transportiert werden sollte.
Fazit. Ahkale ist eine Geschichte voller neuer Kulturen, Prägungen und fremder Magie. Sie zeigt das waghalsige Gefälle von Macht, Machtlosigkeit und Zorn, in einem Strudel, der beginnt langsam zu implodieren. Wir stehen hier erst am Anfang. Der Rest wird noch kommen.
Das Buch hat von mir 4/5🌹bekommen.
Liebe Grüße El. Rosé🌹
Quelle für Informationen & Link zum Kauf des Buches:


